Angststörung & Phobien

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Dr. Febres Landauro – Facharzt für Psychiatrie

  • Angststörungen und Phobien

Hauptsymptomatik der Angststörung ist die unrealistische bzw. übermäßig ausgeprägte Angst. Man unterscheidet die Panikstörung, die generalisierte Angststörung, die gemischte Angst und Depression und die spezifischen Phobien.

Vorab die gute Nachricht!

Allen Formen der Angststörung ist eines gemeinsam – sie lassen sich alle zuallermeist gut behandeln. Ich sage nicht, dass es leicht ist! Ich sage nur, dass Sie einen sehr realistischen Grund haben zu hoffen, dass Sie Ihre Angst ein- und für allemal loswerden.

Mehr Informationen zum Thema Angststörungen:

  • Einzelne Phobien

Es gibt eine Unzahl von möglichen Phobien; phobische Reaktionen können sich auf alles und jedes richten. Im Folgenden sind einige bekanntere spezifische Phobien aufgelistet:

  • Kategorien von Angststörungen

• Angst vor Spinnen (Arachnophobie)

• Angst vor Hunden (Canophobie)

• Ängste vor Blut (Hematophobie bzw. Blutphobie)

• Ängste vor engen Räumen (Klaustrophobie)

• Ängste vor großen Höhen (Akrophobie)

• Angst vor dem Fliegen (Flugangst, Aviophobie)

• Angst vor dem Urinieren auf öffentlichen Toiletten (Paruresis)

• Angst vor dem Zahnarzt (Dentalphobie)

  • Mehr zum Thema ‚soziale Phobie‘

?Bei der sozialen Phobie bezieht sich die angstbesetzte Situation auf Situationen, die Kontakte mit anderen Menschen erfordern. Daher kann schon die Interaktion mit einem anderen Menschen eine Überforderung darstellen. ?

Symptome:

• starke Ängste, sich in bestimmten sozialen Kontexten zu zeigen

• extreme Angst, in dieser Angst erkannt und öffentlich beschämt zu werden

• vor und in angstbesetzten Situationen starke körperliche Reaktionen (Herzrasen, Schwitzen, Übelkeit, Atemnot, ?Stimmversagen u. a.)

• starkes Vermeidungsverhalten, dadurch oft ausgeprägtere Defizite beim „normalen“ Reifungsprozess und Defizite bei der Wahrnehmung sozialer Verantwortung?

• häufig in der Folge sehr schlechtes Selbstbewusstsein, Versagensgefühle, Unterlegenheitsgefühle, Furcht vor Kritik?

• Erröten, Zittern der Hände, Vermeidung von Blickkontakt, Übelkeit, auch Harndrang Ein nahe verwandtes Bild mit fließendem Übergang zur Sozialen Phobie ist die so genannte Erythrophobie, die Furcht vor dem Erröten (in Gegenwart anderer). Außerdem gibt es die Paruresis, die verhindert, dass Menschen – insbesondere Männer – in der Öffentlichkeit Wasser lassen können.